Webcam Rathaus
image

Notrufnummern

Allgemeine Notrufnummern

Polizei110
Feuerwehr112
Rettungsdienst/Notarzt112
Giftnotruf0228 192 40

Was ist bei einem Notruf zu beachten

Die bundeseinheitlichen Notrufnummern sind typischerweise nur anzuwählen:

  1. Zur Abwendung von Gefahren für Leib und Leben
  2. Rettung hoher Sachwerte
  3. Verbrechensverfolgung

 
Der Notruf, der die meisten Menschen direkt im Unglücksfall betrifft, ist der telefonische. Für das Verhalten und die wesentlichen Informationen beim Absetzen eines Notrufs wurden einige Regeln über die Angaben erstellt, die das problemlose Abwickeln erleichtern sollen:

  1. WO geschah es?
  2. WAS geschah?
  3. WIEVIELE Personen sind betroffen?
  4. WELCHE Art der Erkrankung/Verletzung liegt vor?
  5. WARTEN auf Rückfrage

Bei Verkehrsunfällen mit Gefahrguttransporten sollte auf die orangefarbige Warntafeln und eventuell auf den Tafeln vorhandene Kennzahlen hingewiesen werden.

 
Darüber hinaus soll beim Notruf auch auf Besonderheiten aufmerksam gemacht werden, wie beispielsweise

  • Feuer,
  • Auslaufen von Flüssigkeiten
  • oder eingeklemmte Personen.

Bei Vergiftungen sollte man, falls möglich, auch die eingenommene Substanz (zum Beispiel Medikamente, Spülmittel oder Pflanzenteile) mitteilen.

Ein Notruf kann von jedem Telefon aus immer kostenlos erfolgen - Münzen oder Telefonkarten sind nicht erforderlich. Dies gilt auch für Mobiltelefone. Hier wurde international im GSM-Standard die 112 Notrufnummer eingeführt. Notrufe per Handy sind ab 1. Juli 2009 nur noch mit betriebsbereiter SIM-Karte möglich. Mit der neuen Verordnung will der Gesetzgeber unter anderem dem Missbrauch der Notrufnummern vorbeugen. Bei eingelegter Simkarte kann man diese Nummern wählen und wird mit der Rettungsleitstelle verbunden, die für den momentanen Aufenthaltsort zuständig ist.  

Denken Sie daran: Helfen kann Leben retten! - So ist jeder zur Hilfeleistung grundsätzlich verpflichtet!  

Das absichtliche oder wissentliche Absetzen eines unbegründeten Notrufes ist in Deutschland jedoch strafbar!

Downloads zu dieser Seite:
Notfall Fax      [pdf, 76,91 Kilobyte]

Hör- und Sprachbehinderte haben die Möglichkeit einen Notfall per Fax zu melden.
Das Formular wurde in Zusammenarbeit mit der Hörlosenberatungsstelle des Diakonischen Werkes Hochsauerland-Soest entwickelt und kann durch Betroffene vorsorglich im Vorfeld mit der Absenderadresse ausgefüllt werden, so dass bei Bedarf nur noch wenige Felder ausgefüllt werden müssen. Über dieses Fax-Formular können die Feuerwehr, der Rettungsdienst oder die Polizei alarmiert werden.

Die eingegangenen Notfall-Faxe werden durch die Leitstelle umgehend beantwortet, damit der Absender informiert ist, dass Hilfe unterwegs ist.

Das Formular ist als pdf-Dokument hinterlegt. Wenn Sie den Adobe Reader noch nicht installiert haben, dann können Sie diesen kostenlos von der Adobe-Homepage downloaden. Klicken Sie dazu einfach auf das Symbol "Get Adobe Reader" und folgen den Anweisungen auf der Adobe-Website.