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Rettungsdienst und Krankentransport

Dieses Personal hat eine zusätzliche notfallmedizinische Ausbildung zum Rettungssanitäter (RS), Rettungsassistenten (RA) oder sogar zum Lehrrettungsassistenten (LRA) absolviert. Damit der hohe Qualitätsstandard im Rettungsdienst gewährleistet ist, müssen alle im Rettungsdienst eingesetzten Kräfte an einer jährlich gesetzlich vorgeschriebenen 30-stündigen Fortbildungsveranstaltung teilnehmen. Diese Fortbildungen werden intern organisiert und in Kooperation mit den beiden Lippstädter Krankenhäusern durchgeführt. Neben der anspruchsvollen Ausbildung ist eine ebenso hochwertige Ausrüstung erforderlich.


Zurzeit hält die Stadt Lippstadt deshalb zwei Krankentransportwagen (KTW), drei Rettungswagen (RTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) für den Rettungsdienst vor. Der dritte Rettungswagen steht als Reservefahrzeug bereit. Für das Notarzteinsatzfahrzeug wurde als Reservefahrzeug ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) angeschafft. Durch wenige Handgriffe kann das Fahrzeug umgerüstet werden.


Diese Fahrzeuge werden entsprechend ihrem Verwendungszweck von der Rettungsleitstelle zum jeweiligen Einsatzort beordert.


Krankentransportwagen werden zum Beispiel für die Beförderung von Patienten/ Patientinnen zum Arzt oder Krankenhaus sowie für Fahrten vom Krankenhaus nach Hause oder ins Altenpflegeheim genutzt. In diesen Fahrzeugen können die Patienten/ Patientinnen liegend oder sitzend befördert werden, wobei immer die Möglichkeit besteht weitere medizinische Maßnahmen am Patienten zu ergreifen wenn dies erforderlich werden sollte. Demnach werden die Fahrzeuge für Nicht- Notfallpatienten eingesetzt. Ihre Besatzung besteht aus einem Rettungshelfer (RH) als Fahrer und einem Rettungssanitäter (RS) als Betreuungsperson.


Für die Rettungswagen gibt es zwei Aufgabenbereiche, sie werden grundsätzlich für Notfallpatienten eingesetzt wo man davon ausgehen kann, dass diese während des Transportes in das nächste Krankenhaus neben den Erste Hilfe Maßnahmen noch weitere Maßnahmen zur Erhaltung Ihrer Vitalfunktionen (Bewusstsein, Atmung, Puls) bedürfen.


Zudem werden die Rettungswagen in Verbindung mit dem Notarzteinsatzfahrzeug zur Rettung von Notfallpatienten eingesetzt. Bei diesen Patienten sind neben der Erstversorgung und der Ersten Hilfe weitere lebensrettende oder lebenserhaltende Maßnahmen zu ergreifen die durch einen Arzt durchgeführt werden müssen.


Das Notarzteinsatzfahrzeug, besetzt durch einen Rettungsassistenten, wird wechselweise an den Lippstädter Krankenhäusern stationiert und dient dem Zweck, den Diensthabenden Notarzt bei Alarmierung zum Einsatzort zu bringen.


Für diese Aufgaben sind die Fahrzeuge mit hochwertigen technischen Medizingeräten ausgestattet. Dies sind u. a. EKG-und Defibrillatorgeräte, die zur Überwachung und Wiederherstellung der Herztätigkeit dienen, sowie Beatmungs- und Absauggeräte. Letztere sind für die lebenswichtige Sauerstoffversorgung des menschlichen Körpers nötig wenn dieser zum Beispiel aufgrund einer Verletzung nicht selbstständig atmet oder die Atemwege verlegt sind. Des Weiteren werden alle zur Immobilisation erforderlichen Gerätschaften wie Schienungsset, Schaufeltrage, Vakuummatratze, HED-System, etc. auf den Fahrzeugen vorgehalten.


Als anerkannte Lehrrettungswache verfügt der Personalstamm über mehrere Lehrrettungsassistenten, die für  die Ausbildung neuer Kollegen und Praktikanten im Bereich Rettungsdienst verantwortlich sind.

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