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Grundsteuer

Besteuert werden privates Wohneigentum (auch Eigentumswohnungen), Teileigentum, Erbbaurechte, aber auch Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, Betriebsgrundstücke und jede Art von Gebäuden.

Wann und in welcher Höhe die Grundsteuer erhoben wird, regelt das Grundsteuergesetz.

Es gibt zwei Arten der Grundsteuer:

  • die Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliches Vermögen und
  • die Grundsteuer B für alle bebauten und bebaubaren Grundstücke, dazu zählen auch Gebäude und Wohnungen
     

Die Grundsteuer wird in der Regel für ein Kalenderjahr festgesetzt und wird je zu einem Viertel ihres Jahresbetrages am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig.

Wichtig: Grundstücksverkäufe wirken sich steuerlich erst auf den 1. Januar des Folgejahres aus. Bis dahin muss die Grundsteuer gezahlt werden, wie zu Beginn des Kalenderjahres festgesetzt   (§§ 9 und 10 Grundsteuergesetz). Das heißt: Wer am 1. Januar Eigentümer und Steuerschuldner war, schuldet die volle Jahressteuer. Abweichende privatrechtliche Vereinbarungen über die Entrichtung der Grundsteuer, die zwischen Verkäufer und Erwerber getroffen worden sind, haben auf die Steuerschuldnerschaft des Verkäufers keinen Einfluss.

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