Gedenktag, Internationaler Gedenktag, Nein zu Gewalt an Frauen, Gewalt an Frauen, Terre des Femmes, Frei leben, ohne Gewalt, Fahne,

Internationaler Gedenktag NEIN zu Gewalt an Frauen am 25. November

Fahnenaktion zum Internationalen Gedenktag

Mit der Fahnenaktion von Terre des Femmes wird ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt und man gedenkt all der Frauen, die ihr zum Opfer fielen. Ganz besonders wird der drei mutigen Schwestern Mirabel erinnert, die an diesem Tag im Jahr 1960 vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Verfolgung und Folter ermordet wurden.
Ihr Mut im Kampf gegen den tyrannischen Diktator Trujillo gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen Unrecht zu entwickeln. Seit 1999 ist der 25. November als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen von den Vereinten Nationen anerkannt.

Im Jahr 2016 wehten mehrere Tausend Banner und Fahnen mit der Aufschrift "Frei leben - ohne Gewalt" im In- und Ausland.
Die Gleichstellungsstelle beteiligte sich ebenfalls an der Fahnenaktion und hisste die Aktionsfahne eine Woche vor dem Stadthaus.

Eiskratzer-Aktion "Eiskalt gegen häusliche Gewalt"

Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen: häufiger als Verkehrsunfälle und Krebs zusammen genommen. In Deutschland ist oder war schon jede vierte Frau Opfer von Häuslicher Gewalt. Der gefährlichste Ort für eine Frau ist ihr eigenes Zuhause. Bildung, Einkommen, Alter und Religionszugehörigkeit sind dabei völlig bedeutungslos.

Die Kooperationsrunde gegen häusliche Gewalt in Lippstadt beteiligt sich seit Jahren an dem Int. Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen" am 25. November mit verschiedenen Aktionen. Auch im letzten Jahr nahm die Kooperationsrunde wieder bei der Fahnenaktion von Terre des Femmes teil und setzte mit der Fahne "Frei leben - ohne Gewalt" ein weiterhin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
In vielen Städten und Gemeinden wurden begleitende Aktionen angeboten. So hat es auch in Lippstadt bereits im Jahr 2005 und 2006 eine Brötchentüten-Aktion gegeben. 2011 und 2012 veranstaltete die Kooperationsrunde die Aktion "Eiskalt gegen häusliche Gewalt". In diesesm Zusammenhang wurden im Stadtgebiet Eiskratzer mit den wichtigsten Rufnummern verteilt.