Partnerstadt Uden

Menschen bauen Uden

Uden, eine einladende Gemeinde mit etwa 40.000 Einwohnern, liegt im Herzen von Nord-Ost Nord-Brabant. Uden hat einen deutlich eigenen Charakter auf den Gebieten: Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kultur, Sozialarbeit, Sport und Erholung. Viele städtische Einrichtungen sind in Uden in unmittelbarer Nähe zu erreichen.

Neben den verschiedenen Arten des Unterrichtens, wird in Uden ein sehr großer Wert darauf gelegt, dass weder der ältere Mensch noch die Jugend zu kurz kommen.

Für künstlerische Bildung und sportliche Angebote ist auch gesorgt. Das ganze Jahr hindurch werden eine Anzahl von kulturellen-, sportlichen- und Erholungs-Veranstaltungen organisiert, die es zu besuchen lohnt. Sie können aber auch in Uden an sechs Tagen in der Woche einkaufen. Das moderne und stimmungsvolle Einkaufsviertel zählt etwa dreihundert Geschäfte: vom Warenhaus bis zur Boutique. Uden hat eine deutlich regionale Ausstrahlung. Die sehr großzügigen Parkmöglichkeiten und das Parkleitsystem tragen sicherlich hierzu bei. Kurz gesagt: Uden bietet Ihnen das, was Sie von einer einladenden Wohn-, Arbeits- und Einkaufsgemeinde erwarten dürfen.

Starke Entwicklung

In Uden hat nach 1950, im Rahmen der regionalen Industrialisierung und der Stationierung der „Koninklijke Luchtmacht“(Königliche Luftwaffe) auf dem Fliegerhorst Volkel, eine starke Entwicklung stattgefunden. Seinen grünen Charakter hat Uden aber immer gut zu erhalten gewusst. Viel Grünes finden sie nicht nur in der waldreichen Umgebung, sondern auch in den Wohngebieten und Dörfern innerhalb der Gemeinde. Die zahlreichen Grünanlagen und Wasserspiele machen das wohnen in der Gemeinde attraktiv. Aufbauend auf der Hauptverkehrsstraßenstruktur und dem Parkleitsystem

finden sie in und um Uden ein umfangreiches Fahrrad- und Wanderwegenetz. Die neuen Wohngebiete Hoenderbos, Velmolen und Eikenheuvel liegen direkt vis a vis der Umgehungsstraße in Uden-Süd, also ganz in der Nähe aller wichtigen Einrichtungen des Stadtzentrums. Mittlerweile ist auch die Schnellstraße A 50 teilweise freigegeben und Uden damit noch besser zu erreichen.

 

Kultur

Auch in kultureller Hinsicht hält Uden große Stücke auf sich. Von überregionaler Bedeutung ist das Museum für religiöse Kunst. Dieses Museum wurde 1974 eröffnet und hat seinen Sitz in der Birgittinessenabtei „Maria Refugium“. Diese Abtei ist das monumentalste Gebäude in der Gemeinde. Das Museum sammelt kirchliche Kunst aus Süd-Niederland, aus der Geschichte und der Neuzeit. Der weltberühmte Maler Piet Mondriaan lebte und arbeitete früher einige Zeit in der Udense Sint Janstraat. Während dieser Zeit malte er unter anderem die Udener Mühle. Der „Mondrianplein“ wo sich die öffentliche Bibliothek und das Zentrum für „Kunstsinnige Vorming Uden“ befindet, erinnert an den Künstler. Theater Markant, das vom Amsterdamer Architekten Herman Hertzberger entworfene Schauspielhaus, gestaltet jedes Jahr ein sehr abwechselungs-reiches und ansprechendes Programm für die ganze Region. Bei der Jugend in der Umgebung und bei den Konzertbesuchern im ganzen Land, ist „der Pul“, schon zeit jahrzehnte ein Begriff als Kultur- und Concertpodium. Neben diesem professionellen Angebot, bietet Uden eine reiche Palette an Amateurkunstvereinen.

Sport und Erholung

Ganz in der Nähe des Zentrums gelegen befindet sich der vierzig Hektar große, zentrale Sportpark. Auf dem Gelände befand sich früher der Klostergarten. Der Sportkomplex ist ein Erholungspark, in dem nicht nur Wettkampfsport betrieben wird. Auch sportiv Erholungssuchende finden hier genug Platz. So können sie im Sportpark z.B. Fußball, Hockey und Tennis spielen. Aber sie finden auch die Einrichtungen für Leichtathletik, Schießen, Tischtennis und Boule. Weiter machen der teilweise erleuchtete Trimm-dich-Pfad, die Existenz von Kleintieren im Tierpark „Parkleben“ und ein schön angelegter Teich den vielseitigen Charakter des Sportparks Uden komplett.

Auf dem Gelände an der Pastoor Spieringsstraat befindet sich seit Ende 2005 ein neuer Schwimmbad-, Kino- und Apartmentkomplexes. Weiterhin findet man in anderen Teilen von Uden noch kleinere Sportparks; Sportpark „Hoeven“ (Tennis, Fußball, Hundesport, Handball), Sportpark „Moleneind“ (Rugby, Fußball, Base- und Softball, Hundesport), Sportpark „Volkel“ (Fußball, Tennis) und Sportpark „Odiliapeel“ (Fußball, Pferdesport). An der Kapelstraat steht die Sporthalle „De Stigt“.

Weiter hat die Gemeinde Uden noch Sporthallen in den Wohngebieten Germenzeel und in Volkel ( De Wervel), Odiliapeel (Terra Victa), Uden-Süd en Zoggel. Hier werden noch diverse weitere Sportarten ausgeübt. Außerdem hat Uden verteilt über das gesamte Gemeindegebiet noch einige Pferde- und Hundesportgebiete, eine Skibahn, eine 9-Loch-Golfbahn, eine Langlaufloipe und eine Bogenschießeinrichtung.

Die Gemeinde will den Sport attraktiver machen. Insbesondere wird hierbei die Priorität auf Gruppen von Menschen gelegt, die sonst in unserem Zusammenleben weniger sportlich aktiv sind. Dafür werden spezielle Projekte und Aktivitäten aus der Sicht des Breitensports gestartet. Für die Jugend gibt es zahlreiche Sportmöglichkeiten in der Gemeinde Uden.

Natur

In den Waldgebieten von Bedaf, Uden-Nord/Slabroek und Odiliapeel kann man sich wunderbar aufhalten. Für Fahrradfahrer und Wanderer gibt es genügend Platz. Für Pferdefreunde gibt es ausreichend Reiterpfade. Nördlich von Uden liegt der Naturpark „De Maashorst“; ein schönes und ruhiges Naturgebiet mit viertausend Hektar Wald-, Heide- und Kulturlandschaft, unterbrochen durch Staubdünen, Bachtäler und Moorseen. Sollte jemand von der Natur etwas mehr wissen wollen, als das, was man im Vorbeigehen sieht, sollte er auf jedem Fall im Besucherzentrum Slabroek am  Slabroekseweg vorbeischauen. Hier können Sie auch Routenkarten käuflich erwerben oder sie erfahren mehr unter der Telefonnummer 0031-412-611945.

Anhand einer Ausstellung und einer Diadokumentation über die verschiedenen Jahreszeiten bekommen sie einen besseren Überblick über die Natur. An den Wochenenden ist das Besucherzentrum oft der Startpunkt für eine geführte Naturexkursion. Suchen sie einen guten Campingplatz, dann ist Camping „De Pier“ in Bedaf eine gute Wahl. Wer ein Zelt oder Wohnwagen zu abenteuerlich findet, hat auch die Möglichkeit, einen komfortablen Urlaubsbungalow zu mieten. Bei dem Udense VVV kann man spezielle Fahrrad- und Wanderkarten bekommen. Mit dieser Karte in der  Hand finden sie bestimmt den Erholungssee Hemelrijk, in der Nähe von Volkel. Schwimmer, Surfer und Sonnenanbeter genießen hier Sonne, Wasser und Strand, in einem herrlichen natürlichen Ambiente.  

Ortsteil Volkel

Der Ursprung von Volkel als Ackerdorf ist noch sehr gut erhalten geblieben.

An der Westseite vom Dorf ist nach 1960 neue Bebauung entstanden. Rings um den Schakelplein haben einige für das Dorf lebenswichtige Einrichtungen ihren Platz. Neben einem monumentalen Kirchengebäude hat Volkel auf einem großartigen Platz im  Centrum, die Grundschule „de Vlieger“ und den Kindergarten „het Pieterhofke“. Ebenso gibt es das Gemeinschaftshaus „de Schakel“, einen Dorfpark mit kleinem Tierpark und für Jüngere ein eigenes Jugendhaus „de Sprong.“ Für Musikliebhaber gibt es „Volkels Musikhaus“.

Die etwa 3.800 Einwohner von Volkel haben eigene Hausärzte, einen Zahnarzt, einen Physiotherapeuten, eine Apotheke, ein Servicezentrum für soziale Dienste der Wohlfahrtsverbände und einen Tierarzt. Was den Sport und die sozialen und kulturellen Aktivitäten betrifft, ist Volkel sehr aktiv. Das Vereinsleben blüht von alters her. Die diversen Vereine verfügen über eigene Einrichtungen. Volkel verdankt seine Berühmtheit hauptsächlich dem Fliegerhorst, den die Koninklijke Luchtmacht seit 1950 benutzt. Der Fliegerhorst hat bei der sozial-ökonomischen Entwicklung eine große Rolle gespielt.  

Ortsteil Odiliapeel

Odiliapeel ist noch ein junger Ort. Bis 1920 war der Bereich, in dem Odiliapeel entstanden ist, eine sumpfige Fläche in „de Peel“. Der Peelabbau hat in Odiliapeel zum Entstehen der typischen Gabelgestalt geführt.

Innerhalb dieser Struktur von geraden Straßen ist hauptsächlich ein offener Wohnungsbau realisiert. Typisch für Odiliapeel ist die waldreiche Umgebung. Die Wälder wurden früher als Windschutz angelegt. Odiliapeel entwickelt sich jetzt in südöstlicher Richtung (südlich von der Spechtenlaan). Das Gemeinschaftshaus „Terra Victa“, worin sich eine Apotheke, Hausärzte, ein Physiotherapeut, eine Bücherei und eine Sporthalle befinden, bietet zusammen mit den Geschäften einen festen Orts-mittelpunkt für die Einwohner. Odiliapeel zählt zurzeit 2.000 Einwohner, die alle zusammen ein blühendes Vereinsleben pflegen. Jährlich wiederkehrender Höhepunkt ist der „Schapendag“, ein Festtag rund ums Schaf.  

Information

Mitarbeiter der Gemeinde können Ihnen noch mehr Informationen über das Wohnen, das Arbeiten und die Erholungsmöglichkeiten in der Gemeinde Uden geben. Die Mitarbeiter sind telefonisch unter der Telefonnummer; 0031 413 281911 erreichbar.

 

Historie von Uden

Von Uden, zentral gelegen in dem Dreieck Den Bosch-Eindhoven-Nijmegen, ist das erste Mal die Rede um 1200. Einen Eindruck, wie das Dorf damals aussah, geben die Archive nicht. Man kann jedoch ableiten, dass sich schon eine Gemeinschaft entwickelt hatte, die mit einem eigenen Namen angedeutet wurde. Die geschlossene Ortschaft von Uden hatte früher schon eine markante Form. Erkennbar war über lange Zeit der Kontrast zwischen „Straße“ und „entlegenen Winkeln“.

Anhand von alten Karten konnte ausgemacht werden, dass Uden um die geschlossene Ortschaft herum aus einer Anzahl von zerstreut liegenden Kernen bestand, die langsam zu einer Einheit wurden: die Umgebung von der heutigen Pius X-Kerk, eine aus der vor-fränkischen Zeit stammenden Kirche in der Bitswijk, eine fränkische Niederlassung in der Gegend des dreieckigen Marktfeldes, die Umgebung von dem Birgittinessenkloster und das Moleneind. Der älteste geschriebene Bericht über Volkel stammt aus 1314, Rutger van Herpen, Heer van Uden, Boekel und Zeeland, verkauft danach Gemeindegrund an Bewohner von den Kernen Volkel und Boekel.In 1339 verleiht Jan van Valkenburg an Uden sein alt bekanntes Dorfsvorrecht. Die Befugnisse dieses „Heikantgerichtes“ erstreckten sich über gesamt Uden, das aus den Dörfern Uden, Volkel, Boekel und Zeeland bestand. Uden hat von alters her eine Zentrumsfunktion. Die Sint Petruskerk war das religiöse Zentrum für die ganze Umgebung mit den Dörfern: Boekel, Volkel und Zeeland. Diese Regionalpfarrei, diese „Mutterkirche“ sah ihre „Kinder“ selbständig werden. Sie bekamen eigene Kapellen: Boekel in 1358, Zeeland in 1376 und Volkel in 1499.

Neben dem natürlichen Zentrum in der Umgebung des heutigen „Piusplein“ entwickelte sich um das „Marktveld“ herum ein zweites ökonomisches Zentrum. Dort erblühte der Wochenmarkt, der sich bis Heute aufrechterhält. Auf diesem Markt, der ganz im Dienste von Ackerbau und Viehzucht stand, verkauften die Bauern Vieh-, Ackerbau- und Gebrauchsartikel. Erst im 18. Jahrhundert änderte sich das Aussehen des Wochen-marktes. Die private Butterproduktion wurde immer größer angelegt und es entwickelte sich ein regionaler Wochenmarkt mit einer Butterwaage.

Uden ist von altersher als gastfreundlicher Ort bekannt. Mehrere Male fungierte Uden als Zufluchtsort.So kamen nach Einnahme von Den Bosch die Kreuzherren (in 1638) und die Schwestern vom Orden der Birgittinessen (in 1713) nach Uden. Die jetzige Namensgebung vom Gewerbegebiet „Vluchtoord“ erinnert uns an die Periode des ersten Weltkriegs, wo einige tausend Belgier in Uden Zuflucht vor der Kriegsgewalt suchten.

In der Entwicklung von Uden spielt der Abbau von „de Peel“ eine große Rolle. Die hinter Volkel gelegenen sumpfigen Flächen im Nördlichen Teil von de Peel wurden am Anfang des 20. Jahrhunderts kultiviert. Es entstanden Bauernhöfe, gefolgt durch Arbeiter-wohnungen. Und es entstand sogar eine Dorfgemeinschaft auf dem Land das durch Abbau von Moor entstand: Terraveen. Seit1931 heißt dieser Ort Odiliapeel.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Entwicklungen spektakulär. In etwa 25 Jahren erfolgte in Uden eine komplette Umwandlung. Aus einer armen landwirtschaftlichen Gemeinde wurde eine wohlhabende Industriegemeinde. Der wichtigste Ansatz hierzu war die Tatsache, dass Uden in 1951 Kerngemeinde/Mittelzentrum wurde. Auch durch die Erschließung eines gut ausgestatteten Industrieparks nahm die Industrialisierung einen mächtigen Aufschwung. Ein bedeutender Antrieb für die Entwicklung von Uden war die Errichtung des Fliegerhorstes Volkel.

 

Wappen von Uden

Wappen der Gemeinde Uden
Wappen der Gemeinde Uden

Das Gemeindewappen von Uden ist entstanden aus dem Wappen des Herzogs von Kleve, das seit dem 15. Jahrhundert auch für das Land van Ravenstein benutzt wurde.

Ursprünglich bestand das Wappen aus einem roten Feld mit acht gekreuzten goldenen Zeptern und einem silbernen Herzschildchen darüber.

In der Akte von 16 Juli 1817 wird das Wappen durch den Hohen Rat des Adels wie folgt beschrieben: aus Lapislazuli, beladen mit acht sich kreuzenden an beiden Seiten mit Lilienblüten versehenen Stöcken aus Gold. Das Mittenschild aus Lapislazuli ist beladen mit elf stufig angeordneten Goldstreifen.

Anfang 2004 hat sich die Gemeinde Uden ein neues Erscheinungsbild gegeben. Ziel war es, durch ein einheitliches Erscheinungsbild den Bekanntsheitsgrad und den Wiedererkennungswert der Organisation zu erhöhen. Dabei hat das neue Logo, im Gegensatz zum vorherigen Logo, mehr Elemente aus dem ursprünglichen Wappen.

(Aus „de Gemeentegids“ 2005 der Gemeinde Uden, übersetzt durch Martha van de Ligt, Mitglied des Partnerschaftskomitees Lippstadt – Uden. Aktualisiert 2009)  

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