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Teilungsgenehmigung

Plan einer Grundstückteilung
Plan einer Grundstückteilung

Für die grundbuchrechtliche Teilung eines bebauten Grundstückes benötigen Sie eine bauordnungsrechtliche Teilungsgenehmigung nach § 8 der Bauordnung NRW ( BauO NRW ). Die Teilung darf nur versagt werden, wenn durch die Teilung Verhältnisse geschaffen werden, die den Vorschriften der BauO NRW oder den aufgrund der BauO NRW erlassenen Vorschriften zuwiderlaufen.
Eine bauplanungsrechtliche Teilungsgenehmigung gemäß Baugesetzbuch (BauGB) ist seit dem 20.07.2004 mit der Novellierung des Baugesetzbuches nicht mehr erforderlich. Liegt ein zu teilendes Grundstück im Bereich eines rechtsverbindlichen Bebauungsplanes, so dürfen durch die Teilung keine Verhältnisse entstehen, die den Festsetzungen des Bebauungsplanes zuwiderlaufen. Da durch die Novellierung des Baugesetzbuches eine behördliche Überprüfung nicht mehr vorgesehen ist, ist für die Einhaltung der vg. Vorschrift der öffentlich bestellte Vermessungsingenieur ( ÖbVI ), als Planverfasser des Teilungsantrages, verantwortlich.

Die Teilung von unbebauten Grundstücken bedarf weder eine
bauordnungsrechtliche noch eine planungsrechtliche Genehmigung. Seit Inkrafttreten der Novellierung des Baugesetzbuches und dem damit verbundenen Wegfall des § 20 BauGB, entfällt auch die Antragsmöglichkeit auf Ausstellung eines Negativattestes, als behördliche Bestätigung der bauplanungsrechtlichen Genehmigungsfreiheit.

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