Bauvoranfrage

In manchen Fällen empfiehlt es sich, sich durch eine Voranfrage Rechtssicherheit zu verschaffen.
In manchen Fällen empfiehlt es sich, sich durch eine Voranfrage Rechtssicherheit zu verschaffen.

Die notwendigen Bauvorlagen richten sich in der Regel nach der zu prüfenden Frage. Die Frage muss so konkret gestellt sein, dass sie vom Fachdienst Bauordnung  verbindlich beantwortet werden kann. Es sind die Bauvorlagen einzureichen, die zur Beurteilung der zu klärenden Fragen erforderlich sind. Häufig sind dies:

- Antragsvordruck mit genauer Fragestellung

- Aktueller Auszug aus dem Liegenschaftskataster

- Lageplan mit Angaben über das Baugrundstück und die Nachbarschaft, Festsetzungen eines Bebauungsplanes,

- Darstellung der vorhandenen baulichen Anlagen mit deren Nutzung sowie geschützte Bäume und Baulasten

- Bau- und Betriebsbeschreibung

Weitere Unterlagen, wie z. B. Stellplatznachweis, Gebäudeansichten, Berechnungen usw. können nach der jeweiligen Fragestellung erforderlich sein. Die Bauvorlagen müssen vom Entwurfsverfasser unterschrieben werden.

Hat die Bauvoranfrage die Errichtung oder Änderung eines Gebäudes zum Inhalt, dann müssen die Bauvorlagen von einem/einer bauvorlageberechtigten/er Entwurfsverfasser/in unterschrieben werden. Dies gilt nicht, wenn nur die planungsrechtliche Zulässigkeit über die Art der baulichen Nutzung, die Bauweise und die überbaubare Grundstücksfläche geklärt werden soll.

Wenn auf die Bauvoranfrage ein (positiver) Bauvorbescheid erteilt wird, stellt der Bescheid  einen vorweggenommenen Teil der Baugenehmigung dar. Die Baugenehmigungsbehörde ist im späteren Bauantragsverfahren an den Vorbescheid gebunden.

Ein Bauvorbescheid behält zwei Jahre seine Gültigkeit. Die Gültigkeitsdauer kann auf Antrag jeweils um ein Jahr verlängert werden.