Rahmenplanung

Inhalt und Ziele

Das Bindeglied zwischen der Entwicklungsplanung und dem Bebauungsplan

Rahmenpläne weisen Wege in eine zukünftige Entwicklung. Sie sind vorausschauender, konzeptioneller Natur und haben nach dem Willen des Gesetzgebers keine unmittelbare rechtliche Bindung. Sie werden von der Stadt oder der Gemeinde freiwillig erstellt und dienen als Maßstab für das künftige Handeln. Bei der Stadtteilrahmenplanung sind, über die beispielsweise im Flächennutzungsplan dargestellten oder in Bebauungsplänen festgesetzten Nutzungsbereiche (z. B. Wohnen, Gewerbe etc.) und baulichen Anlagen hinaus, auch räumlich-strukturelle, funktionale, stadtgestalterische, sozio-ökonomische und ökologische Aspekte mit einzubeziehen. Die Bedeutung der Rahmenplanung liegt darin, mögliche Alternativen und den Entwicklungshorizont einschließlich der daraus abgeleiteten Maßnahmen und Prioritäten aufzuzeigen. Damit kann sie Orientierungshilfe für die vielfältigen öffentlichen oder auch privaten Planungen sein. Die Stadtteilrahmenplanung muss jedoch wie jede Planung als Prozess verstanden werden. Sie ist kontinuierlichen Veränderungen unterworfen. Es ist deshalb notwendig, sie für neue Entwicklungen und Planungsideen offen zu halten.

In Lippstadt sind in der Vergangenheit folgende Rahmenpläne erarbeitet worden:

  • Rahmenplanung Lipperode
  • Rahmenplanung Bad Waldliesborn,
  • Rahmenplanung Stadtgärtnerei,
  • Rahmenplanung Gewerbegebiet Schanzenweg
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