Pflege- und Adoptiveltern

Pflege- und Adoptiveltern gesucht!

Von Pflege-/Adoptiveltern werden Einfühlungsvermögen, Verständnis, Offenheit, Belastbarkeit, Zeit, Geduld und Überdenken des eigenen Verhaltens erwartet. Das Kind braucht Liebe und Geborgenheit und muss sich von den Pflege-/Adoptiveltern angenommen fühlen.

Pflege-/Adoptiveltern sollen die bisherige Entwicklung des Kindes tolerieren und seine Beziehung zur Herkunftsfamilie anerkennen. Die Kontakte zwischen dem Kind und seinen Eltern bleiben häufig auch nach der Inpflegenahme bestehen.

Zwischen Pflege-/Adoptiveltern und Pflegekinderdienst/Adoptionsvermittlungsstelle ist im Interesse aller Beteiligten eine gute Zusammenarbeit wichtig.

Pflege- und Adoptiveltern werden begleitet und unterstützt

Sie erhalten Beratung und Unterstützung bei Ihrem Entscheidungsprozess, ein Kind aufzunehmen, z. B. durch Gespräche, Information und Seminare.

Der Pflegekinderdienst oder die Adoptionsvermittlungsstelle wählen für die Kinder und Jugendlichen eine geeignete Familie aus. Während der Anbahnungskontakte entscheiden das Kind/der Jugendliche und die Pflege-/Adoptivfamilie, ob sie zueinander passen und miteinander leben wollen.

Nach der Aufnahme begleitet Sie der Pflegekinderdienst des Sozialdienstes kath. Frauen e.V. oder die Adoptionsvermittlungsstelle des Kreises Soest bei allen Fragen des Pflege-/Adoptivverhältnisses, z. B bei Besuchskontakten zwischen Eltern und Kind, bei schulischen Problemen, bei Verhaltensproblemen.

Die Stadt Lippstadt stellt durch Pflegegeld den Unterhalt des Pflegekindes sicher und gewährt den Pflegeeltern einen Erziehungsbeitrag. In Einzelfällen - bei Kindern mit erhöhtem oder besonderem Betreuungsbedarf - kann ein höheres Pflegegeld gezahlt werden. Dies gilt nicht für Adoptivkinder.